Das sollten Verbraucher über die Rechtsschutzversicherung wissen

Eine private Rechtsschutzversicherung zu besitzen, ist in der heutigen Zeit eine gute Grundlage. Leider werden allzu häufig Kleinigkeiten, die während des Alltags entstehen, bis ins kleinste Detail ausdiskutiert. Hierbei entstehen aufgrund unterschiedlicher Standpunkte zwangsläufig Meinungsverschiedenheiten.

Dies wäre sicherlich nicht weiter tragisch, wenn diese Differenzen nicht vor Gericht ausgetragen würden. Aus diesem Grund sollte jeder Haushalt über eine günstige private Rechtsschutzversicherung für den Zweifelsfall verfügen.

Wenn das Unheil vorprogrammiert ist

Auch wenn eine Partei vielleicht nicht den Drang verspürt, den Zwist zum Anwalt zu tragen, so muss diese sich dennoch damit auseinandersetzen, wenn die Justiz an die Haustür klopft. Flattern erst anwaltliche Schreiben ins Haus, so muss eine Gegendarstellung erfolgen – nun kann es allerdings teuer werden, schließlich möchte jeder Anwalt seine Arbeit honoriert haben. Um diese und andere Fälle abzusichern, sollte frühzeitig ein Vergleich Rechtsschutzversicherung vollzogen werden.

Dieser ist ganz einfach im Internet vorzunehmen und läuft über so genannte Vergleichsrechner. Schnell ist ersichtlich, dass eine private Rechtsschutzversicherung schnell abzuschließen ist. Die Kunst bei diesem Unterfangen ist jedoch, auch eine günstige Rechtsschutzversicherung abzugreifen, die nicht den monatlichen Haushaltsetat sprengt.

Was übernimmt die private Rechtsschutzversicherung?

Die günstige Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel sämtliche Gebühren, die vom Rechtsanwalt während einer Streitigkeit gefordert werden. Die Höhe des Honorars ist hier fest im Gesetz verankert und findet sich im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (kurz: RVG) wieder. Beim Rechtsschutzversicherung Vergleich sollten Verbraucher daher genau die Details betrachten.

Bei dem Passus der freien Vereinbarung greift die private Rechtsschutzversicherung nämlich nur die Honorare des Rechtsbeistandes auf, die nach Maßgabe und Abrechnung gemäß dem Gesetz anfallen. Wird demnach zwischen dem Mandanten und dem Anwalt ein anderes Honorar vereinbart, so muss der Versicherte den Überschuss allein tragen. Vorteil: Die Wahl des Anwalts wird in der Regel dem Versicherten selbst überlassen.

Wurde beim Vergleich Rechtsschutzversicherung ein Abschluss vorgenommen, so kann nicht wie vermutet der nächstbeste Rechtsstreit ausgefochten werden. Auch die Versicherungsgesellschaft fordert eine Art der Sicherheit und verlangt eine Wartezeit von 3 Monaten. Allein bei Schadensersatzforderungen und Straffrechtsverfahren entfällt diese Forderung.

Aus diesem Grund sollte beim Vergleich Rechtsschutzversicherung genau auf die Einzelheiten geachtet werden, die neben dem Preis, eine nicht unmaßgebliche Rolle spielen. Mit diesem Wissen kann der Rechtsschutzversicherung Vergleich sorgenfrei erfolgen.